kelox

kelox ist eine Art Familiengeschichte aus der Schweiz des beginnenden 21. Jahrhundert. Sie besteht aus einer Serie von gestellten Portraits, die zweimal jährlich auf dem Famliensofa aufgenommen werden. Mutter, Vater und die beiden Töchter sind einer wissenschaftlichen Versuchsanordnung gleich in immer derselben Reihenfolge abgebildet. Niemand sonst ist anwesend, der Vater betätigt den Fernauslöser.

Mit der Serie wird das Älterwerden der Familienmitglieder sichtbar, ebenso der allmähliche Wandel von Mode und der wenigen im Bild gezeigten Einrichtungsgegenstände. Die Entwicklung der vier Persönlichkeiten und ihres Beziehungsgeflechts wird spürbar: Huis clos – die Welt bleibt aussen vor.


Die abgebildete Familie ist die des Künstlers; kelox ist damit auch eine Art kollektiver Selbstversuch.

Technisch ist das Setting bewusst auf ein Minimum reduziert, um eine größtmögliche Kontinuität der Bildinhalte zu erreichen: analoge Kamera, hochempfindlicher Schwarz-Weiß-Film mit 36 Belichtungen, vorhandenes Licht.

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